Wissensdatenbank

für Schlauchhalterungen

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine gedämmte Fassade (WDVS)?
  2. Welche Materialien sind am langlebigsten für Schlauchhalterungen?
  3. Worauf sollte ich achten bei der Montage eines Schlauchhalters?
  4. Lohnt sich ein Wandhalter gegenüber einem mobilen Schlauchwagen?
  5. Welche Kapazität ist ideal für meinen Garten?
  6. Wie viel Platz benötige ich für die Installation eines Schlauchhalters?
  7. Welche Schlauchhalterungen sind wetterfest und rostfrei?
  8. Woran erkenne ich, ob der Schlauchhalter für meinen Schlauchtyp geeignet ist?
  9. Welche Zusatzfunktionen bieten Schlauchhalterungen?
  10. Wie beeinflusst das Design die Funktionalität des Schlauchhalters?
  11. Was kostet der Austausch eines Schlauchhalters?

1. Was ist eine gedämmte Fassade (WDVS)?

Eine gedämmte Fassade – meist als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bezeichnet – besteht aus mehreren Schichten:

  • Außenputz
  • Armierungsschicht
  • Dämmstoffplatten (z. B. EPS, Mineralwolle)
  • Kleber / Dübel
  • Tragendes Mauerwerk

Ziel eines WDVS ist es, Wärmeverluste zu reduzieren und Energie zu sparen. Für die Montage von Schlauchhaltern bedeutet das:

  • Die Dämmung trägt keine Lasten
  • Normale Dübel reißen aus
  • Bohrungen können Wärmebrücken erzeugen
  • Falsche Montage kann Feuchtigkeit in die Dämmung bringen
  • Spezialdübel oder chemische Systeme sind nötig – und teuer

Der Gardenicer ist das einzige System, das komplett ohne Eingriff in die gedämmte Fassade funktioniert. Keine Bohrung, keine Wärmebrücke, kein Risiko.

2. Welche Materialien sind am langlebigsten für Schlauchhalterungen?

Die wichtigsten Materialien:

Material Vorteile Nachteile
Edelstahl Rostfrei, extrem langlebig Teurer
Verzinkter Stahl Robust, gute Traglast Kann langfristig rosten
Gusseisen Sehr stabil Schwer, nicht WDVS-geeignet
Kunststoff Leicht, korrosionsfrei geringere Traglast

Gardenicer: Wetterfester Kunststoff – ideal für WDVS, da kein Wandkontakt entsteht.

3. Worauf sollte ich achten bei der Montage eines Schlauchhalters?

Eine fachgerechte Installation an der Außenwand erfordert Präzision, um Langzeitschäden am Gebäude zu verhindern. Wichtige Faktoren sind:

  • Wandtyp (WDVS, Ziegel, Beton): Die Wahl der Befestigung muss exakt auf den Untergrund abgestimmt sein, da die Dämmung selbst keine Lasten trägt.
  • Traglast: Herkömmliche Dämmstoffdübel reichen für das Gewicht eines gefüllten Schlauchs (oft über 10 kg) sowie die Zugkräfte beim Aufwickeln nicht aus.
  • Kältebrücken vermeiden: Um Energieverluste und Schimmelbildung zu verhindern, ist eine thermische Trennung (z. B. durch ein Abstandsmontagesystem) unerlässlich.
  • Abdichtung gegen Feuchtigkeit: Jede Bohrung muss zwingend mit fassadentauglichem Dichtmittel gegen Schlagregen abgedichtet werden, um das Eindringen von Wasser in die Dämmschicht zu verhindern.
  • Werkzeugbedarf: Die Montage erfordert oft spezialisiertes Werkzeug wie lange Steinbohrer, Ausbläser zur Bohrlochreinigung sowie Kartuschenpressen für Mörtel und Dichtstoffe.
  • Risiko von Leitungsbeschädigungen: Bei jeder Bohrung durch die Dämmung in das tragende Mauerwerk besteht die Gefahr, Strom- oder Wasserleitungen zu treffen.

Gardenicer: Das System nutzt die vorhandene Infrastruktur Ihres Wasserhahns. Da keine Bohrung vorgenommen wird, entfallen Abdichtungsarbeiten, Werkzeugeinsatz und sämtliche Risiken für Ihre Fassade oder Versorgungsleitungen.

4. Lohnt sich ein Wandhalter gegenüber einem mobilen Schlauchwagen?

Wandhalter: platzsparend, günstig, stabil
Schlauchwagen: flexibel, ideal für große Gärten

Gardenicer: Kombiniert beide Vorteile – wandnah, flexibel, aber ohne Wandmontage.

5. Welche Schlauchlänge ist ideal für meinen Garten?

Die ideale Schlauchlänge hängt vor allem von der Größe des Gartens und der Entfernung zwischen Wasserhahn und den am weitesten entfernten Bewässerungspunkten ab. Allgemeine Empfehlungen:

  • Bis 100 m² Gartenfläche: 10–15 m Schlauch
  • 100–300 m²: 20–25 m Schlauch
  • 300–600 m²: 25–35 m Schlauch
  • Ab 600 m²: 35–50 m Schlauch oder ein mobiler Schlauchwagen

Gardenicer: Der Gardenicer ist optimal für bis zu 30 m Gartenschlauch geeignet. Damit deckt er den typischen Einsatzbereich von kleinen bis mittelgroßen Gärten problemlos ab.

6. Wie viel Platz benötige ich für die Installation eines Schlauchhalters?

  • Wandhalter: 20–40 cm
  • Schlauchbox: 40–70 cm
  • Schlauchwagen: 40–70 cm

Gardenicer: Benötigt 0 cm Wandfläche – nur den Außenwasserhahn.

7. Welche Schlauchhalterungen sind wetterfest und rostfrei?

  • Edelstahl: sehr gut
  • Kunststoff: sehr gut
  • Verzinkter Stahl: gut
  • Gusseisen: gut, aber schwer

Gardenicer: Rostfrei, wetterfest.

8. Woran erkenne ich, ob der Schlauchhalter für meinen Schlauchtyp geeignet ist?

Achte auf:

  • Breite
  • Traglast
  • Form
  • Kupplungskompatibilität

Gardenicer: Kompatibel mit allen gängigen Systemen.

9. Welche Zusatzfunktionen bieten Schlauchhalterungen?

Typische Features:

  • Automatischer Aufrollmechanismus
  • Drehgelenke
  • Schlauchführung
  • Ablagen

Gardenicer: Der Mehrwert liegt in der Montagetechnik: 1 Sekunde, keine Wandbeschädigung, keine Zusatzkosten.

10. Wie beeinflusst das Design die Funktionalität des Schlauchhalters?

Design bestimmt:

  • Schlauchführung
  • Knickschutz
  • Stabilität
  • Optik

Gardenicer: Minimalistisch, unauffällig, funktional.

11. Was kostet der Austausch eines Schlauchhalters?

  • Wandhalter: 10–35 € + Montage
  • Schlauchbox: 100–170 € + Dübel + Montage
  • Schlauchwagen: 40–120 €

Gardenicer: Nur der Halter selbst (ca. 20 €). Keine Montagekosten.


📥 Downloadbereich: Montageanleitungen

Laden Sie hier die detaillierten Leitfäden für die verschiedenen Befestigungssysteme an WDVS-Fassaden herunter:

🚀 Gardenicer Montage-Anleitung

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🛠️ Standard Schlauchhalter

Anleitung für die mechanische Abstandsmontage (z.B. TherMax) an WDVS-Wänden.

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🛠️ Standard Schlauchbox

Leitfaden für schwere Lasten mittels Injektionsmörtel und Siebhülsen im WDVS.

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Rechtlicher Hinweis: Die Inhalte dieser Wissensdatenbank dienen der allgemeinen Information. Alle genannten Kosten und Zeitaufwände sind Schätzwerte (Stand 2025). Für Schäden, die durch unsachgemäße Montage (auch von Drittsystemen) an Fassaden oder Leitungen entstehen, wird keine Haftung übernommen.